Osteopathie

Der Ursprung der Osteopathie liegt weit zurück im 19. Jahrhundert. Sie setzt sich aus drei Bereichen zusammen: dem Parietalem (Faszien, Musklen, Knochen und Gelenke), dem Craniosakralen System (dem zentralen Nervensystem und Umgebung, das sich zwischen Schädel und Kreuzbein erstreckt) und dem Viszeralem (innere Organe und Umgebung).

Lebensereignisse und -erlebnisse bis zum heutigen Tag (z.B. Unfälle, Operationen, Infektionen, emotionale Traumata und/oder andere Stresssituationen) können Spannungen in verschiedenen Körperregionen bewirken, sich gegenseitig beeinflussen und sich über die Zeit zu komplexen Funktionsstörungen entwickeln.

Diese Spannungen und/oder Blockaden gilt es mittels der Hände des Therapeuten aufzuspüren, um diese zu lösen und den Fluss im Menschen und seinem Körper zu unterstützen.

John Upledger- Begründer der Upledger Craniosacralen Therapie- sagte einst: „The Tissue knows“, was bedeutet, dass das Gewebe des Patienten die  Informationen gibt, welche Struktur und wie behandelt werden soll. D.h. der Körper wird nicht nur dort, wo das Symptom sich zeigt, behandelt, sondern auch an davon entfernten Bereichen.

Osteopathie kann bei bei Spannungen und Funktionsstörungen des Körpers helfen.

Informationen zum ersten Termin

Beim ersten Besuch findet ein ausführliches Gespräch zur Bestimmung des Behandlungszieles statt. Es gilt, Sie mit ihrem Anliegen und Ihrer Kranken­geschichte zu erfassen. Darüberhinaus wird im Gespräch geklärt, ob die Voraussetzungen für eine osteopathische Untersuchung und Behandlung gegeben sind. Ggf. kommen Fragebögen zum Einsatz.

Bitte mitbringen:

  • Handtuch als Unterlage
  • Bei Säuglingen eine vertraute Decke/Tuch
  • Bequeme Kleidung, ggf. Sporthose
  • Falls vorhanden Röntgenbilder, MRTs, Arztberichte

Osteopathie bei Säuglingen

Der Start ins Leben kann manchmal holprig sein. Schwierige Schwangerschaften oder Geburten und die Zeit danach bringen eventuell  Spannungen und Stress sowohl bei der Mutter oder als auch beim Kind mit sich. Dies kann sich bei Neugeborenen oder Frühgeborenen zB. in einseitigen Kopfhaltungen, häufigem Schreien, kraftlosem oder nur einseitigem Saugen an der Brust, Verdauungs­schwierigkeiten oder in kurzen Schlafphasen äußern. Dauern diese Spannungen an, können sich im Verlauf der Monate Entwicklungsverzögerungen einstellen.

Schwangere und Mütter nach der Entbindung können mit Spannungen und Blockaden sowie Probleme mit einschlafenden Händen oder Rückenschmerzen zu kämpfen haben. Bei stillenden Müttern gibt es zeitweise Entzündungen der Brust- oder Brustwarzen und Wundheilungsschwierigkeiten.

Für Neugeborene und deren Mütter mache ich auch Hausbesuche.

Osteopathie bei Säuglingen

Osteopathie bei Kindern

Es gibt diverse Anlässe für eine osteopathische Behandlung, um die sich im Wachstum befindlichen kleinen Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen. Neben körperlichen Beschwerden können dies u.a. Hypotonien, Unruhezustände oder Konzentrationsschwächen sein.

Ist ihr Kind in einer kieferorthopädischen Behandlung, kann es oft hilfreich sein, muskuläre Dysbalancen vor oder begleitend zu der ärztlichen Therapie behandeln, vor allem bei CMD.

Osteopathie bei Kindern

Preise

Erwachsene: 90 Euro (ca. 50 min)

Kinder bis 15. Lebensjahr: 80  Euro (ca.50 min)

Die Berechnung findet nach der Gebührenverordnung für Heilpraktiker (GebüH) statt, auch die Anfahrt bei Hausbesuchen.

Einige gesetzliche Krankenversicherungen übernehmen Teilbeträge einer osteopathischen Rechnung. Bitte erkundigen Sie sich vor dem ersten Termin über die Voraussetzungen für eine Kostenübernahmne.

Weitere Informationen

Haftungshinweis

Ich weise hiermit darauf hin, dass laut Heilmittelwerbegesetz in der Nennung der aufgeführten Methoden, Symptome und Indikationen zu keinem Zeitpunkt ein Heilversprechen oder eine Garantie für Linderung von Beschwerden liegt. Die von mir angewandten Methoden und Techniken beruhen auf Erfahrungen und Erkenntnissen aus der Osteopathie selbst, auch wenn keine relevante Anzahl von wissenschaftlichen Studien die therapeutische Wirksamkeit belegen.

Es soll nicht der Eindruck entstehen, dass die Osteopathie die einzig wirksame Therapie sei, sie ist eine neben vielen und steht nicht in Konkurrenz zur Schulmedizin.